Russland, Nahost, Europa-Schwäche: DIHK senkt erneut Exportprognose

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat ihre Exportprognose für das laufende Jahr wegen des Ukraine-Russland-Konflikts und weiterer K...

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat ihre Exportprognose für das laufende Jahr wegen des Ukraine-Russland-Konflikts und weiterer Krisen erneut gesenkt. Statt 4,5 Prozent zu Jahresbeginn sei nun nur noch „ein Wachstum der deutschen Ausfuhr von bestenfalls 3,5 Prozent zu erwarten“, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, am Donnerstag in Berlin.

Dadurch seien rund 100.000 Arbeitsplätze in der Industrie gefährdet. Bereits im Mai hatte der Spitzenverband seine Aussichten auf 4,0 Prozent zurücknehmen müssen. Neben den Einbußen wegen der gegenseitigen Sanktionen zwischen Russland und dem Westen trübe die Konjunkturschwäche in vielen europäischen und Schwellenstaaten die Geschäftsaussichten der Exporteure ein.

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