Staatsanwaltschaft untersucht Ursache für Zugsunglück in der Schweiz

Chur (APA/sda) - Einen Tag nach dem Zugsunglück im Schweizer Kanton Graubünden mit elf zum Teil Schwerverletzten, hat die zuständige Staatsa...

Chur (APA/sda) - Einen Tag nach dem Zugsunglück im Schweizer Kanton Graubünden mit elf zum Teil Schwerverletzten, hat die zuständige Staatsanwaltschaft am heutigen Donnerstag mit den Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache begonnen. Die Kantonsregierung zeigte sich indes betroffen, aber auch erleichtert, dass die Folgen nicht noch schlimmer waren.

Die fünf Schwerverletzten schweben nicht in Lebensgefahr. Über den Zustand der Verletzten allgemein lagen noch keine neuen Informationen vor. Unter den elf Betroffenen befanden sich zwei Personen mit japanischer Staatsangehörigkeit sowie ein Australier. Die übrigen sind laut Polizei Schweizer.

Das Zugsunglück ereignete sich am Mittwoch kurz nach Mittag bei Tiefencastel. Ein Zug, der Richtung Thusis unterwegs war, wurde in der Schinschlucht zwischen zwei Tunnels von einem Erdrutsch erfasst. Drei Waggons sprangen aus den Schienen, einer davon blieb in den Bäumen an der steilen Böschung hängen.


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