Pensionen - Blecha verlangt Steuersenkung, FPÖ Pensionistenindex

Wien (APA) - Der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Karl Blecha, sieht in der voraussichtlichen Pensionsanpassung um die Inflationsrat...

Wien (APA) - Der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Karl Blecha, sieht in der voraussichtlichen Pensionsanpassung um die Inflationsrate von 1,7 Prozent einen „wichtigen Erfolg“. Als nächster Schritt bekräftigte er seine Forderung nach einer Steuersenkung. FPÖ-Seniorensprecher Werner Neubauer reichen die 1,7 Prozent hingegen nicht, er fordert den höheren Pensionisten-Preisindex.

„Was nützten beispielsweise 20 oder 30 Euro monatlich brutto mehr Pension, wenn die Steuer gleich wieder kräftig zulangt“, begründete Blecha seine Forderung nach einer Steuerreform, insbesondere einer Senkung des Eingangssteuersatzes von 36,5 auf 20 Prozent. Außerdem fordert Blecha einen rigoroseren Kampf gegen die immer höheren Preise in den Supermärkten bei Produkten des täglichen Bedarfes. Weil auch im Juli die Kostensteigerung beim täglichen Einkauf mit 3,3 Prozent wieder deutlich höher als die allgemeine Teuerung (1,8 Prozent) war, verlangt er „strenge Preiskontrollen und vor allem harte Strafen für Preissünder“.

Neubauer fordert statt der Abgeltung der allgemeinen Inflation von 1,7 Prozent die Heranziehung des höheren Pensionisten-Preisindex für die Pensionsanpassung. Die Forderungen Blechas nach einer Steuersenkung und nach einem rigorosen Kampf gegen die hohen Supermarktpreise unterstützt der FPÖ-Seniorensprecher.

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