Wenn das eigene Kind zum Außenseiter wird

Innsbruck – Jedes fünfte Kind in Österreich ist Mobbingopfer. Das zeigt eine Untersuchung der Arbeiterkammer Steiermark. Was können Eltern n...

Innsbruck –Jedes fünfte Kind in Österreich ist Mobbingopfer. Das zeigt eine Untersuchung der Arbeiterkammer Steiermark. Was können Eltern nun tun, wenn ihr Kind ständig gehänselt oder körperlich attackiert wird?

Der Innsbrucker Psychologe Arthur Drexler rät Eltern davon ab, mit den „Tätern“ selbst oder deren Eltern zu sprechen. „Es ist Aufgabe der Schule, Konflikte zu klären“, sagt er. Lehrer müssten das Problem in Angriff nehmen. „Meist versucht man in Gesprächsrunden, in denen ein Schulpsychologe anwesend ist, zwischen den Kindern zu vermitteln“, erklärt Drexler.

Wichtig sei, frühzeitig zu reagieren. „Wartet man zu lange, kann das Folgen für die Psyche des betroffenen Kindes haben. Manchmal bleibt dann nur eine Versetzung in eine andere Schule übrig.“

Lehrer und Eltern, die Fragen zum Thema Mobbing in der Schule haben, können sich bei den Beratungsstellen der Schulpsychologie melden. Mehr Informationen und Kontaktadressen gibt es im Internet unter www.schulpsychologie.at. (miho)

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