Ukraine: Regierungstruppen haben Lugansk umstellt

Die ukrainischen Truppen haben die Straße zur russischen Grenze abgeschnitten.

Am Donnerstag legte die ukrainische Armee eine Feuerpause ein, um den internationalen Ermittlern den Zugang zur Absturzstelle zu ermöglich. Am Freitag wurde die Offensive gegen die Separatisten aber wieder fortgesetzt.
© EPA/IVAN BOBERSKYY

Kiew – Die ukrainische Armee hat die seit Wochen belagerte Rebellenhochburg Lugansk im Osten des Landes nach eigenen Angaben vollständig umstellt. Die Regierungstruppen hätten das Dorf Nowoswitliwka eingenommen und damit die letzte Verbindungsstraße zum russischen Grenzübergang von Iswaryn abgeschnitten, sagte der Armeesprecher Andrej Lyssenko am Donnerstag.

Damit sei Lugansk nun vollständig von der ukrainischen Armee eingeschlossen. Die Regierungstruppen versuchen seit Wochen, die Rebellenhochburg zu erobern, doch leisten die prorussischen Separatisten erbitterten Widerstand. Die humanitäre Lage in der Industriestadt ist äußert schwierig, da es seit zwei Wochen keinen Strom und kein Wasser mehr gibt und Lebensmittel und Treibstoff knapp sind. Moskau hat einen Hilfskonvoi mit knapp 300 Lastwagen Richtung Lugansk entsandt, doch gibt es seit Tagen Streit mit Kiew, ob und wie er in die Ukraine gelassen wird. (APA)

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