Zwei japanische Minister besuchten den umstrittenen Yasukuni-Schrein

Tokio (APA/AFP) - Zwei Mitglieder der japanischen Regierung haben am Freitag den umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio besucht. Nach dem Vo...

Tokio (APA/AFP) - Zwei Mitglieder der japanischen Regierung haben am Freitag den umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio besucht. Nach dem Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit, Keiji Furuya, suchte auch Innenminister Yoshitaka Shindo die Gedenkstätte auf. Dort werden die Kriegstoten des Landes geehrt, aber auch Kriegsverbrecher.

Anlass war der 69. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg. Im Yusukuni-Schrein wird der 2,5 Millionen japanischen Todesopfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. Chinesen und Koreaner, deren Ländern von Japan im zweiten Weltkrieg besetzt waren, sehen in ihm eine Verherrlichung der dunkelsten Kapitel der japanischen Geschichte, weil dort auch 14 verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden. Besuche von Mitgliedern der Regierung in dem Schrein sorgen immer wieder für Empörung bei den Nachbarländern.


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