Trotz Benko-Deals bleibt Karstadt-Zukunft vorerst einmal offen

Wien (APA) - Eigentlich ist nach der angekündigten Übernahme der deutschen Karstadt-Warenhauskette durch den Tiroler Rene Benko nur eines kl...

Wien (APA) - Eigentlich ist nach der angekündigten Übernahme der deutschen Karstadt-Warenhauskette durch den Tiroler Rene Benko nur eines klar: Die kommenden Wochen dürften entscheidend werden - vor allem für rund 17.000 Mitarbeiter. Denn die angeschlagene Kette, deren Kurzzeit-Chefin und Hoffnungsträgerin Eva-Lotta Sjöstedt erst kürzlich das Handtuch warf, dürfte neue Investitionen benötigen.

Schon Nicolas Berggruen, ein US-deutscher Investor, von dem Benkos Signa nun ab Montag alle Anteile übernehmen will, sparte mit Investitionen. Berggruen hatte Karstadt anno 2010 um einen symbolischen Euro aus der Pleite des Arcandor Konzerns übernommen. „Statt in Karstadt zu investieren, hat Herr Berggruen über 2.000 Arbeitsplätze vernichtet und Kapital aus dem Unternehmen gezogen“ und „Hin und Her in den Managementkonzepten muss endlich ein Ende finden“, sagte nun Stefanie Nutzenberger, Handelszuständige der deutschen Gewerkschaft ver.di laut Nachrichtenagenturen am Freitag in Berlin.

Seitens Benkos Signa hatte es heute geheißen, man habe in den vergangenen Monaten als Vermieter mehrerer Karstadt Häuser Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe „für die nötige Liquidität des Unternehmens“ getätigt.

~ WEB http://www.signa.at

http://www.karstadt.de ~ APA136 2014-08-15/12:20


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