Irak-Kämpfe - Kurz telefonierte mit kurdischem Präsidenten Barzani

Wien/Erbil/Brüssel (APA) - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Donnerstagabend mit Massoud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomie...

Wien/Erbil/Brüssel (APA) - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Donnerstagabend mit Massoud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomiegebiete, telefoniert. Dabei habe Barzani erklärt, am dringendsten bräuchte der Nordirak humanitäre Hilfe und Waffenlieferungen, hieß es am Freitag aus dem Außenamt gegenüber der APA. Für Österreichs Entscheidung, keine Waffen zu liefern, habe er demnach „vollstes Verständnis“ gezeigt.

Man benötige alles, ohne Einschränkungen, habe Barzani gesagt. Am wichtigsten seien Wasser, Lebensmittel und Medikamente. Den Außenamtsangaben zufolge habe sich der kurdische Präsident bei Kurz für Österreichs bevorstehender Beteiligung bei Hilfsgüterlieferungen, sowie den Hilfsgeldern in Höhe von einer Million Euro bedankt.

Zu den Waffenlieferungen habe Barzani erklärt, dass die jihadistische Miliz „Islamischer Staat“ (IS, vormals ISIS/ISIL) mit besserem Kriegsgerät, als die kurdischen Peshmerga-Kämpfer, ausgestattet sei. Deshalb brauche man auch Unterstützung durch Waffenlieferungen.

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