Ukraine-Krise - Litauen verteidigt Russland-Sanktionen

Brüssel (APA) - Der litauische Außenminister Linas Linkevicius hat die Russland-Sanktionen der EU gegenüber jüngster Kritik der Slowakei und...

Brüssel (APA) - Der litauische Außenminister Linas Linkevicius hat die Russland-Sanktionen der EU gegenüber jüngster Kritik der Slowakei und Ungarns verteidigt. „Besser sich in den Fuß schießen, als zuzulassen, dass einem in den Kopf geschossen wird“, sagte Linkevicius am Freitag beim Sondertreffen der EU-Außenminister in Brüssel.

Linkevicius verwies auf Berichte, wonach in der Nacht auf Freitag russische Militärfahrzeuge die Grenze zur Ukraine überquert haben. Es sei schwierig, Russland zu vertrauen. „Wir sollen wirklich geeint bleiben“, sagte Linkevicius. Die beste Hilfe, die Russland leisten könne, wäre, seine Unterstützung für die „Terroristen“ in der Ost-Ukraine zurückzuziehen.

Der slowakische Premier Robert Fico hat in seiner Kritik an den EU-Sanktionen gegen Russland am Freitag Unterstützung von seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orban erhalten. Erst stimme mit Fico überein, dass „die Sanktionen uns mehr treffen als Russland“ sagte Orban laut ungarischer Nachrichtenagentur MTI gegenüber einem Radiosender. „Wir haben uns selbst in den Fuß geschossen“, fügte der Premier hinzu.


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