Irak-Kämpfe - Deutscher Außenminister reist am Wochenende in den Irak

Brüssel/Berlin/Erbil (APA/AFP) - Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will sich im Irak ein eigenes Bild von der schwere...

Brüssel/Berlin/Erbil (APA/AFP) - Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will sich im Irak ein eigenes Bild von der schweren Krise machen. „Ich werde am Wochenende in den Irak reisen“, sagte er am Freitag in Brüssel vor dem Auftakt einer Sondersitzung der EU-Außenminister. Vor Ort wolle er sich genau informieren, wie Deutschland und die Europäer den notleidenden Menschen am besten helfen könnten.

Das Land stehe vor einer „wirklichen Katastrophe“, im Norden des Landes würden Yeziden (Jesiden) und Christen von jihadistischen Kämpfern „verfolgt und abgeschlachtet“, eine Million Menschen sei auf der Flucht. Die Europäer dürften sich deswegen nicht darauf beschränken, die US-Luftangriffe gegen die Jihadisten zu begrüßen und den „mutigen Kampf der kurdischen Sicherheitskräfte zu loben“, sagte Steinmeier.

„Wir werden auch sehen müssen, was wir zum Schutz der Sicherheitskräfte in Kurdistan tun können.“ Dabei sei er dafür, „dass wir bis an die Grenze des rechtlich und politisch Machbaren gehen müssen“. Zur Frage, ob Deutschland auch Waffen an die Kurden liefern sollte, nahm er in Brüssel zunächst keine Stellung.

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