„Hectors Reise“ ins Glück - Bezaubernder Film mit Kult-Komiker Pegg

Wien (APA/dpa) - Schauspieler Simon Pegg ist eigentlich dafür bekannt, dass er gegen Zombies, fiese Roboter oder eine mörderische Bürgerinit...

Wien (APA/dpa) - Schauspieler Simon Pegg ist eigentlich dafür bekannt, dass er gegen Zombies, fiese Roboter oder eine mörderische Bürgerinitiative kämpft. Als Hauptdarsteller in Edgar Wrights „Cornetto-Trilogie“ mit den Filmen „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ und „The World‘s End“ wurde er an der Seite von Nick Frost in England zum Kult-Komiker. In seinem neuen Film zeigt er sich jetzt von einer anderen Seite.

„Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ (ab 22. August im Kino) ist, wenn auch durchaus humorvoll, alles andere als eine Persiflage. Es ist eine bezaubernde, fast poetische Geschichte über Glück und den Sinn des Lebens geworden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Weltbestseller von Francois Lelord aus dem Jahr 2002 und erzählt die Geschichte des Psychotherapeuten Hector, der aus seinem eingefahrenen Leben in London ausbricht, weil er herausfinden will, was Menschen wirklich glücklich macht. Nur wenn er das weiß, so seine Überlegung, kann er seinen Patienten, darunter eine Veronica Ferres als Hippie-Wahrsagerin, wirklich helfen.

Und so packt er, dessen Leben vor allem aus immer gleichbleibenden Mustern bestand, seinen Rucksack und macht sich auf eine beeindruckende Reise um die Welt - nach China, nach Afrika und schließlich zu seiner großen Liebe Agnes (Toni Collette, die irre Mutter aus „About a Boy“) nach Los Angeles. Er freundet sich mit einem schwerreichen Banker (Stellan Skarsgard) an, einem gefährlichen Drogenboss (Jean Reno, „Nikita“), einem Mönch und einer afrikanischen Großfamilie.

Und immer dann, wenn ihm jemand seine Vorstellung vom Glück verrät, schreibt er sie in sein Notizbuch. 15 Glücksregeln sind es, die er schließlich gesammelt hat. Zu Hause wartet die ganze Zeit seine hübsche Freundin Clara (Ex-Bond-Girl Rosamund Pike) darauf, wann er denn endlich zu ihr zurückkommt - und ob überhaupt.

Nicht nur wenn man bedenkt, dass Regisseur Peter Chelsom auch für das Jugendspektakel „Hannah Montana - Der Film“ verantwortlich ist, ist „Hectors Reise“ ein bemerkenswerter, liebevoller und sehr intelligenter Film mit ganz viel Witz geworden - eine Art Selbstfindungstrip wie einst „Eat Pray Love“ mit tollen Bildern aus fernen Ländern, einem starkem männlichem Hauptdarsteller Pegg und einem Oscar-Preisträger Christopher Plummer in der Rolle eines Glücksforschers als Zugabe.

(S E R V I C E - http://hectorsreise.derfilm.at)


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