Grüne: Russland-Importstopp deckt Schwächen der EU-Agrarpolitik auf

Wien (APA) - Der grüne Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber sieht in der heute von SPÖ-Pendant Erwin Preiner geforderten Aufstockung der EU-Agr...

Wien (APA) - Der grüne Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber sieht in der heute von SPÖ-Pendant Erwin Preiner geforderten Aufstockung der EU-Agrarkrisenreserve wegen des russischen Importstopps für agrarische Güter nur eine „Symptombekämpfung“, auch wenn die seitens der EU-Kommission nun geplante Intervention bei Frischeprodukten wohl erforderlich sei.

Viel mehr gelte es prinzipiell, sich stärker auf den EU-Binnenmarkt zu konzentrieren, so Pirklhuber via Aussendung am Feiertag. „Statt Lebensmittel zu Dumpingpreisen auf den internationalen Märkten zu verschleudern, wäre es ein Gebot der Stunde. endlich die große Importabhängigkeit bei Eiweißfuttermitteln anzugehen“, so der Oppositionspolitiker. Die Eiweißfuttermittel sind für die Tierzucht notwendig. Würde nur etwa ein Drittel der notwendigen Eiweißfuttermittel in Europa selbst produziert, „so würden die dafür nötigen Flächen dafür sorgen, dass Überschüsse in anderen Sektoren erst gar nicht auftreten“, meint Pirklhuber.

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