Europas Börsen am Mittag fester - Vor stärkster Handelswoche 2014

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Mittagshandel klar fester tendiert. Die jüngste Erholungsbewegun...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Mittagshandel klar fester tendiert. Die jüngste Erholungsbewegung wird auch zum Wochenschluss fortgesetzt und damit die stehen wichtigsten Börsen Europas vor der stärksten Handelswoche 2014.

Der Euro-Stoxx-50 zog 0,89 Prozent auf 3.085,48 Punkte an. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.20 Uhr mit 9.317,83 Punkten und einem Aufschlag 1,01 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London steigerte sich um 0,66 Prozent und steht nun bei 6.729,55 Stellen.

Der Markt lebe mittlerweile mit der neuen Normalität, den aktuellen zahlreichen politischen Krisenherden, kommentierte ein Marktstratege. Die jüngsten Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin hätten Händlern zusätzlich etwas Vertrauen gegeben, in Aktien zu bleiben, fügte er hinzu.

Eine Stütze für den starken Rohstoffsektor waren die Kursgewinne von 2,4 Prozent bei BHP Billiton. Kommende Woche will der weltgrößte Bergbaukonzern die Abspaltung von Geschäftsbereichen im Gegenwert von 12 Mrd. US-Dollar bekannt geben, um sich künftig auf Eisenerz, Kupfer, Kohle und Erdöl zu konzentrieren.

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Beim Einzelhandelskonzern Hennes & Mauritz (H&M) sorgte der Umsatzanstieg im Juli für ein Kursplus von 1,67 Prozent. Die Aktien von Electrolux zogen um 1,39 Prozent an, nachdem der Haushaltsgeräte-Hersteller sein Interesse an den entsprechenden Aktivitäten von General Electric (GE) geäußert hatte, die der US-Mischkonzern verkaufen will.

Dagegen büßten Telecom Italia eineinhalb Prozent ein. Der italienische Telekomkonzern wehrt sich gegen Expansionspläne seines spanischen Konkurrenten Telefonica in Brasilien. Er bestätigte Gespräche mit dem französischen Medienkonzern Vivendi über eine Zusammenlegung der jeweiligen dortigen Aktivitäten. Die Vivendi-Aktien gewannen 1,43 Prozent, für Telefonica ging es um 0,98 Prozent hoch.

Umstufungen sorgten bei den Aktien von ThyssenKrupp und BASF für Gewinne von 0,55 bzw. 0,6 Prozent, während K+S um 0,62 Prozent nachgaben. Die britische Bank HSBC hob die Aktie des Stahlherstellers und Goldman Sachs hob das Papier des Chemieunternehmens auf „Neutral“. K+S hingegen startete die US-Bank mit „Sell“. Das Verhältnis aus Angebot und Nachfrage auf dem Kalimarkt lasse nur eine moderate Preiserholung erwarten, schrieb Goldman-Analyst Rakesh Patel unter anderem zum Düngemittel- und Streusalzproduzenten.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA179 2014-08-15/13:33


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