Dutzende Opfer nach Unwettern in Indien und Nepal

Neu-Delhi (APA/dpa) - Schwere Unwetter und Erdrutsche haben in Nordindien und Nepal Dutzende Menschenleben gefordert. Mindestens 20 Menschen...

Neu-Delhi (APA/dpa) - Schwere Unwetter und Erdrutsche haben in Nordindien und Nepal Dutzende Menschenleben gefordert. Mindestens 20 Menschen kamen im indischen Bundesstaat Uttarakhand ums Leben. Starke Regenfälle hatten Erdrutsche ausgelöst und Häuser zum Einsturz gebracht, teilte die Polizei mit. Der Fernsehsender NDTV meldete, einige Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten.

In Nepal stieg Medienberichten vom Freitag zufolge die Zahl der Todesopfer nach tagelangen Regenfällen auf 40. Dutzende Menschen werden nach Angaben des Innenministeriums noch vermisst, Hunderte mussten wegen Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Schwere Regenfälle haben seit Mittwoch vor allem im Süden des Landes starke Schäden angerichtet. Erst im vergangenen Monat kamen 33 Menschen bei einem Erdrutsch ums Leben.

Für Indiens Bauern sind die Monsunregenfälle von Juni bis September überlebenswichtig, doch der Starkregen fordert jedes Jahr Opfer. Im vergangenen Jahr starben in Uttarakhand alleine 5.700 Menschen durch Hochwasser und Erdrutsche.


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