Ukraine-Krise - USA sehen „anhaltende Militärintervention“ Russlands

Washington (APA/dpa/Reuters) - Die USA werfen Russland eine „anhaltende Militärintervention“ in der Ukraine vor. Dies stehe in völligem Gege...

Washington (APA/dpa/Reuters) - Die USA werfen Russland eine „anhaltende Militärintervention“ in der Ukraine vor. Dies stehe in völligem Gegensatz zu humanitären Hilfen und einer friedlichen Konfliktlösung, teilte Caitlin Hayden, Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, am Freitag in Washington mit. Die russische Politik der vergangenen Wochen sei „extrem gefährlich und provokativ“.

Zu Berichten, wonach ukrainische Militärs russische Armeefahrzeuge zerstört hätten, nachdem diese in die Ukraine eingedrungen seien, äußerte sie sich nicht. Dazu habe man nicht genügend Informationen, meinte Hayden.

„Russland hat kein Recht, Fahrzeuge, Personen oder Güter jeder Art, unter irgendeinem Vorwand ohne Erlaubnis der Regierung in die Ukraine zu schicken“, hieß es in der schriftlichen Erklärung Haydens. Hilfslieferungen müssten auch mit dem Internationalen Roten Kreuz abgestimmt werden.

Jedes russische Vordringen auf ukrainisches Gebiet ohne Erlaubnis der Regierung in Kiew sei inakzeptabel. Die USA seien aber sehr besorgt über das wiederholte russische oder von Russland unterstützte Vordringen in die Ukraine.

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Hayden forderte Moskau erneut auf, den Beschuss über die Grenze in die Ukraine einzustellen und die Separatisten nicht länger mit Waffen und Geld und in anderer Form zu unterstützen.


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