Frankford spitzt auf Medaille

Der 17-jährige Innsbrucker Eduard Frankford greift bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing im Taekwondo-Bewerb in den Medaillenkampf ein.

Nanjing –Klasse statt Masse. Die Gegner der Tiroler Taekwondo-Hoffnung Eduard Frankford kann man an zwei Händen abzählen. Im wahrsten Sinne der Redewendung. Nur zehn Athleten stellen sich dem 17-jährigen Innsbrucker in Nanjing in den Weg, sieben davon haftet freilich das Prädikat Weltklasse im Juniorenbereich an. Unbekannt ist der chinesische Lokalmatador, dazu kommen noch zwei Athleten mit Wild Cards. „Mental“, versichert sein Coach, zähle Frankford „zu den Besten“.

Sein YOG-Ticket hat sich der Kämpfer von der SV Reichenau in Taiwan gesichert. Neben zahlreichen österreichischen Meistertiteln ziert eine fünfter Platz bei der Jugend-EM in Georgien seine Visitenkarte. Um bei den Youth Olympic Games um Edelmetall mitrittern zu können, muss Frankford zumindest zwei Gegner ausschalten. Gleich nach der Ankunft in der chinesischen Millionenmetropole feierte der Innsbrucker seinen 17. Geburtstag. Seither kreisen seine Gedanken vornehmlich um den Wettkampf. Die Marschroute ist klar: „Ich muss meine technischen Vorzüge ausspielen und versuchen, Druck zu machen.“ (m. i.)


Kommentieren


Schlagworte