Klappern und Kribbeln in Kopenhagen

In der dänischen Hauptstadt wurde die Zeit zum 100-jährigen Bestehen der Holzachterbahn zurückgedreht. Kopenhagen hat eine Landmarke zurückerhalten, die damals wie heute für Begeisterung sorgt: das Alpenpanorama der Rutschebanen.

Tivoli, der berühmte Vergnügungspark in der Innenstadt von Kopenhagen, ist mit Blumenbeeten und Brunnen geschmückt.
© iStockphoto

Hinter der nächsten Kurve lauert das Kribbeln. Spitze Schreie, dumpfes Rattern, Freudentaumel. „Igen, igen“, juchzt ein strohblonder Junge. Das ist Dänisch und bedeutet „noch mal“. Das muss sich auch Nikolaj Tørnstrøm gedacht haben. Immer noch mal. Der 27-Jährige ist Bremser auf einer der ältesten Holzachterbahnen der Welt, der Rutschebanen im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli. Bis zu 150-mal am Tag brettert der junge Däne mit Tivolibesuchern in voll besetzten grün-roten Holzwägelchen über 625 Meter Kettenlift-Landschaft. „Das war schon als Kind mein Traum“, sagt er.

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