Öcalan hofft auf Ende des 30-jährigen „Krieges“ der PKK

Istanbul (APA/dpa) - Nach der Präsidentenwahl in der Türkei hofft der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdulla...

Istanbul (APA/dpa) - Nach der Präsidentenwahl in der Türkei hofft der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, auf ein Ende des bewaffneten Konflikts. „Dieser 30-jährige Krieg ist in einem Stadium, um durch demokratische Verhandlungen beendet zu werden“, hieß es nach Angaben der PKK-nahen Agentur Firat vom Samstag in einer Botschaft Öcalans.

„Wir stehen vor einer historischen Entwicklung“, hieß es weiter. Der bisherige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte nach seiner Wahl zum Staatspräsidenten am Sonntag vergangener Woche zugesagt, eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts voranzutreiben. Im vergangenen Monat verabschiedete das Parlament ein Gesetzespaket, das unter anderem eine Wiedereingliederung von PKK-Kämpfern in die Gesellschaft nach Niederlegung der Waffen vorsieht.

Der seit 15 Jahren inhaftierte PKK-Chef hatte die Gesetzesinitiative „historisch“ genannt. Die PKK hatte im März vergangenen Jahres eine Waffenruhe verkündet. Öcalans Botschaft erfolgte zum 30. Jahrestag des Beginns des bewaffneten Kampfes der PKK am 15. August 1984.

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