Frequency - Lokalmatadore eröffneten das Finale: Lian rockten

St. Pölten (APA) - Das FM4 Frequency ist am Samstag ins Finale gegangen. Mit Lian eröffneten Lokalmatadoren den vierten und letzten Tag. Die...

St. Pölten (APA) - Das FM4 Frequency ist am Samstag ins Finale gegangen. Mit Lian eröffneten Lokalmatadoren den vierten und letzten Tag. Die Nachfolgeband von 3 Feet Smaller rockte mit deutschen Texten. Erwartet wurden bei besten Wetterbedingungen heute noch u.a. The Subways, Editors, The Kooks, Travis und Parov Stelar mit Band. Einiges gut machen müssen Placebo, die vor zwei Jahren ihren Auftritt abgebrochen haben.

Schräge, aber durchaus interessante Klänge ließen Bo Ningen auf das noch spärlich vor der Space Stage versammelte Publikum los. Die in London ansässige japanische Acid-Punk-Band kämpfte sich tapfer durch ihren Set. Es folgten die Brüder von Drenge aus England, während sich Durchstarter Hozier auf sein Konzert auf der Green Stage, dem zweiten musikalischen Hauptschauplatz, vorbereitete. „Ich muss mich erst an so ein große Publikum gewöhnen“, sagte der Ire im Gespräch mit der APA.

Die Songs seines Mitte September erscheinenden Debüts „Hozier“ (Universal) - darunter „Sedated“ - wollte der Singer-Songwriter mit Band vorstellen. „Auch das ist noch relativ neu für mich. Bisher bin ich alleine mit meiner akustischen Gitarren aufgetreten.“

Andrew Hozier-Byrne aus dem County Wicklow ist mit Chicago Blues aufgewachsen. „Mein Vater war Drummer in einer Bluesband“, erzählte der 24-Jährige. „Es lief permanent Robert Johnson oder John Lee Hooker. Das war die Musik, die ich gelernt habe. Außerdem Rhythm & Blues und Folk. Später versuchte ich poppige Songs zu schreiben. Purer Pop passte dann doch nicht zu mir. So spiele ich Musik, die aus meinen Wurzeln kommt, aber manchmal mit einem poppigen Einschlag.“ Die Produktion seines Debüts sei von Gospel beeinflusst, merkte Hozier noch an.


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