RLB Nassereith: Ausdünnung schreitet voran

Nassereith – Laut eigener Homepage ist die Raiffeisen Landesbank (RLB) die größte Bankengruppe des Landes mit dem dichtesten Bankstellennetz...

Nassereith –Laut eigener Homepage ist die Raiffeisen Landesbank (RLB) die größt­e Bankengruppe des Landes mit dem dichtesten Bankstellennetz. Slogan: „Aus der Region – für die Region“. Ab heute stehen den Kunden in der RLB Nassereith nur noch Maschinen zur Verfügung, die Filiale wurde auf Selbst­bedienung (SB) umgestellt. Noch im letzten Jahr wurden mit zahlreichen Events „125 Jahre Raiffeisen“ gefeiert, entstand doch die erste Raiffeisenkasse Tirols in Oetz.

Die ehemalige „Raiffeisenkasse Nassereith, Tarrenz und Umgebung“ zählte zu den Institutionen im Gurgltaldorf und bot jahrzehntelang Dorfbürgern auch Arbeitsplätze. 2003 wurde die Bank nach einem Umbau neu eröffnet, mittlerweile angegliedert an die RLB.

Die Ausdünnung des ländlichen Raumes wird längst als Problem gesehen. Mit der Schließung des Postamte­s, dem drohenden Aus für das Hallenbad und der Umstellung der Raika-Filiale auf Selbstbedienung scheint Nassereith ein Paradebeispiel dafür zu sein. Im Informationsschreiben an die Kunden wird versichert, dass „die beste Beratung bleibt“. In der RLB Imst stehe ein „Expertenteam“ zur Verfügung. Mit dem Telefon im SB-Bereich könne man einen Termin vereinbaren und ein Mitarbeiter komme nach Nassereith. Darüber hinaus lädt man die Kunden ein, die RLB Imst zu besuchen.

Laut Presseabteilung der RLB reagiere man auf Kundenbedürfnisse, man gehe andere Wege der Kundenbetreuung. „Aufgrund von Online-Banking und bargeldlosem Zahlungsverkehr kommen die Nassereither heute deutlich weniger oft vor Ort in die Bank“, heißt es im offiziellen Statement. Stellen­abbau gebe es laut RLB-Vorstandssprecher Hannes Schmid nicht. (huda)

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