Irak-Kämpfe - Kirche kritisiert Politik der britischen Regierung

Bagdad/London (APA) - Ungewöhnlich deutlich hat die anglikanische Staatskirche von England die Nahost-Politik der britischen Regierung kriti...

Bagdad/London (APA) - Ungewöhnlich deutlich hat die anglikanische Staatskirche von England die Nahost-Politik der britischen Regierung kritisiert. Wie die US-Regierung scheine auch Großbritannien nur zu reagieren, statt selbst zu handeln, heißt es in einem Brief des Bischofs von Leeds, Nicholas Baines, an Premierminister David Cameron, von dem Kathpress unter Berufung auf die Sonntagszeitung „The Observer“ berichtet.

Eine Strategie angesichts der humanitären Lage und angesichts der Gräueltaten der islamistischen Terrormilizen im Irak und in Syrien sei nicht zu erkennen. Nach Angaben der Zeitung hat auch der anglikanische Primas Justin Welby zu der Abfassung des Briefes beigetragen.

Besonders beklagen die Bischöfe das „wachsende Schweigen“ von Politik und Medien über die Vertreibung und Verfolgung Zehntausender Christen. Sie schienen „aus dem Bewusstsein geraten zu sein“, so Baines. Der Fokus der Berichterstattung liege derzeit ausschließlich auf dem ebenfalls schlimmen Schicksal der Yeziden (Jesiden).

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