Ukraine-Krise - Teil von russischem Hilfskonvoi setzte Fahrt fort

Moskau/Kiew (APA/Reuters) - Ein Teil der 280 russischen Lastwagen mit Hilfsgütern hat seine Fahrt in Richtung ukrainischer Grenze fortgesetz...

Moskau/Kiew (APA/Reuters) - Ein Teil der 280 russischen Lastwagen mit Hilfsgütern hat seine Fahrt in Richtung ukrainischer Grenze fortgesetzt. Ein Reuters-Kameramann beobachtete, wie 16 Lkw in Kamensk-Schachtinski aufbrachen, wo der Konvoi tagelang festgesessen hatte. Die Lkw fuhren in ein russisches Bus-Depot am Grenzübergang.

Russische und ukrainische Grenzschützer hätten sich auf einen Beginn der Inspektion der Ladungen verständigt, teilte das Internationale Rot-Kreuz-Komitee in Genf mit. Die ukrainische Regierung hatte den Konvoi zuvor als humanitäre Hilfe anerkannt und damit prinzipiell den Weg über die Grenze freigemacht. Aus Kreisen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz verlautete in der Nacht, Russland und die Ukraine hätten die meisten offenen Streitfragen zum Konvoi ausräumen können. Die ukrainische Regierung hatte der Weiterfahrt des Konvois zunächst nicht zugestimmt, weil sie befürchtete, Russland könnte ihn als Deckmantel für eine Intervention in der Ukraine nutzen.

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