Felipe lehnt generelle Ausnahmen ab

Innsbruck, Bozen – Für Diskussionen sorgt die Forderung des Südtiroler Handelskammerpräsidenten Michl Ebner nach weitreichenden Ausnahmen fü...

Innsbruck, Bozen –Für Diskussionen sorgt die Forderung des Südtiroler Handelskammerpräsidenten Michl Ebner nach weitreichenden Ausnahmen für die Südtiroler und Trentiner Wirtschaft bei der Wiedereinführung des sektoralen Lkw-Fahrverbots in Tirol. Man befürchtet massive Nachteile für die Wirtschaft, Tirol könne von den Transporteuren nicht umfahren werden. „Um die Belastungen wie Zeit, höhere Kosten, mehr Umweltbelastung durch Umwege für die Südtiroler und Trentiner Wirtschaft so gering wie möglich zu halten und letztendlich um die für alle drei Länder positiv begonnene wirtschaftliche Vernetzung weiterhin zu unterstützen“, rechtfertigt Ebner seinen Wunsch nach generellen Ausnahmen. „Die gesamte Euregio muss vom sektoralen Fahrverbot ausgenommen werden“, wird Ebner vom Tiroler Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Bodenseer (VP) unterstützt. „Sonst bleibt außer Festtagsreden nicht mehr viel von der Europaregion übrig.“

Diesen Standpunkten kann Tirols Umwelt- und Verkehrsreferentin Ingrid Felipe (Grüne) wenig abgewinnen. „Entscheidungen werden ausschließlich nach fachlichen Kriterien getroffenen“, sagt sie. Von generellen Forderungen hält sie nichts. „Das ist nicht mein Zugang, sondern es geht um die Entlastung der Bevölkerung und der Luft.“ (TT)

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