Japan setzt Bergungseinsatz nach Vulkanausbruch fort

Nagano (APA/dpa) - Hunderte Rettungskräfte in Japan haben am Montag ihren Bergungseinsatz am ausgebrochenen Vulkan Ontakesan fortgesetzt. Bi...

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Nagano (APA/dpa) - Hunderte Rettungskräfte in Japan haben am Montag ihren Bergungseinsatz am ausgebrochenen Vulkan Ontakesan fortgesetzt. Bisher wurden lediglich vier Tote geborgen. Am Gipfel liegen jedoch noch weitere 27 Opfer. Die Bergungsarbeiten waren am Sonntag wegen der Gefahr weiterer Eruptionen und starker Schwefelschwaden abgebrochen worden.

Die Rettungsmannschaften wollen örtlichen Medienberichten zufolge auch nach möglichen weiteren Opfern am Berg suchen. Der rund 200 Kilometer westlich von Tokio gelegene Vulkan war am Samstag plötzlich ausgebrochen.

540 Bergungskräfte kämpften sich am Morgen erneut auf den Berg, der weiter bebte und Rauch ausstieß. Das Marschieren ist für die Einsatzkräfte wegen der dicken Ascheschicht auf den Hängen des 3067 Meter hohen Vulkans extrem anstrengend, wie der Fernsehsender Nihon TV berichtete. Um leichter voranzukommen, tragen die Männer keine schweren Sauerstoffflaschen mit sich. Rund 40 Menschen hatten am Wochenende teils schwere Verletzungen erlitten. Das Militär brachte Überlebende mit Helikopter in Sicherheit.

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