VW-Konzern feiert an der Seine

Anlässlich des Pariser Autosalons erklärte der deutsche Autohersteller, dass er bisher 200 Millionen Fahrzeuge produziert hat. Zum Jubiläum gibt es zahlreiche Neuheiten.

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Volkswagen ist massiv in Paris vertreten: Audi TT Sportback Concept, VW XL Sport, Lamborghini Asterion, Audi A6 und Skoda Fabia Combi (im Uhrzeigersinn).Fotos: Hersteller, Auto-Reporter.net
© Volkswagen AG

Paris –Mit einer ungewöhnlichen Zahl wartete der VW-Konzern am Mittwochabend, kurz vor Beginn des Pariser Autosalons auf: Der Weltkonzern blickt zurück auf genau 200 Millionen produzierte Fahrzeuge. Das Jubiläumsmodell musste natürlich ein ganz besonderes sein, das selbst am Konzernabend für Verblüffung sorgte: der XL Sport. Er erinnert von der Bauform her an den streng limitierten Dieselhybriden XL1, hat aber einen anderen Verbrennungsmotor an Bord. Es handelt sich dabei um ein V2-Aggregat, entwickelt von der Audi-Motorradtochter Ducati. Das Triebwerk leistet 200 PS, dreht bis 11.000 Touren hoch und kann den XL Sport immerhin auf 270 km/h beschleunigen. Wobei das nicht nur am exzellenten Aggregat liegt, sondern auch am Leichtgewicht des Fahrzeugs selbst: Lediglich 890 kg zeigt die Waage an.

Schwerer sind die anderen Neuvorstellungen des Konzerns, aber Aufmerksamkeit verdienen sie gleichwohl. So präsentiert die Marke Audi mit dem TT Sportback Concept einen gestreckten Sportwagen mit vier Seitentüren. Ihn treibt gleichermaßen ein hochgezüchtetes Triebwerk zu Höchstleistungen, ein 400 PS starker 2.0-TFSI-Benziner, der 450 Newtonmeter maximales Drehmoment entwickelt und das Fahrzeug in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt.

Noch etwas rasanter ist der Lamborghini Asterion, ein Plug-in-Hybrid-Konzept, das 910 Pferdestärken aufweist und zeigt, dass die Supersportwagenmarke in der Lage ist, wie die Konkurrenz mit einem alternativen Antrieb aufzuwarten. Einen solchen finden die Salonbesucher zwischen 4. und 19. Oktober am VW-Stand des Pariser Autosalons zusätzlich unterhalb einer konventionell gezeichneten Karosserie: Der Passat GTE ist ebenso ein Plug-in-Hybrid-Modell, allerdings serienreif, 218 PS stark und befähigt, rein elektrisch 50 Kilometer lang zu fahren. Er begleitet die Messepremiere der neuen Passat-Generation, die Ende November als Limousine und als Variant in die Schauräume der Händler fährt.

Kurz vor Marktstart stehen außerdem die beiden neuen Fabia-Modelle (Kurz- und Langheck) von Skoda, die in Paris debütieren. Nicht zu vergessen sind die beiden Offroad-Kombis VW Golf Alltrack und Seat Leon X-Perience, die mit Allradsystem und Unterfahrschutz bestückt sind.

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Dynamisch orientierten Fahrern kommen der Bentley Mulsanne Speed, der Audi TT Roadster samt TTS Roadster und der Polo GTI entgegen – der Kleinwagen ist 192 PS stark.

War es das? Keineswegs: Porsche fährt den überarbeiteten Cayenne vor, bestückt mit einem Plug-in-Hybrid-System, das die Zuffenhausener aus der Sportlimousine Panamera entlehnen. (hösch)


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