Rossi verließ Spital nach Gehirnerschütterung eigenmächtig

Entgegen dem Rat der Ärzte erholte sich der Italiener in seinem eigenen Motorhome von einer Gehirnerschütterung.

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Alcaniz – Motorrad-Superstar Valentino Rossi hat nach seinem Sturz im Grand Prix von Aragon entgegen dem Rat der Ärzte das Krankenhaus verlassen. Der 35-jährige Italiener wollte sich in seinem eigenen Motorhome von einer Gehirnerschütterung erholen. Das Spital in Alcaniz hätte den „Dottore“ gerne über Nacht zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Rossi war am Sonntag in dem turbulenten Rennen, das der Spanier Jorge Lorenzo für sich entschied, früh spektakulär zu Sturz gekommen. Ein Schädel-CT im Spital fiel negativ aus. „Vom neurologischen Standpunkt her hat er sich vollständig erholt“, gab sein Yamaha-Team in der Nacht auf Montag bekannt. Er habe lediglich Kopfschmerzen, ergänzte Rossi via Twitter.

Der nächste WM-Lauf geht in zwei Wochen in Motegi in Japan über die Bühne. Neunfach-Weltmeiter Rossi kämpft vier Rennen vor Schluss mit dem drei Punkte vor ihm liegenden Spanier Dani Pedrosa um den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Saisondominator Marc Marquez scheint trotz seines zweiten Sturzes in Folge am Sonntag in Spanien nicht mehr einzuholen. (APA/Reuters)

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