Dem idealen Job auf der Spur

130 Polyschüler waren gestern beim AMS Schwaz zu Gast: Beim Jobcheck wurden sie über einzelne Lehrberufe informiert.

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© Michael Mader

Von Michael Mader

Schwaz –Wo liegen meine Stärken? Will ich überhaupt eine Lehre? Welche Jobs gibt es? Antworten auf diese Fragen erhielten gestern 130 Schüler der Polytechnischen Schulen Jenbach und Schwaz beim so genannten Jobcheck in den Räumen des Arbeitsmarktservice Schwaz.

„Wir sind die größte Drehscheibe, wenn es um Berufe geht, und sehen uns als Vermittler zwischen den Jugendlichen, die auf Jobsuche sind, und den Unternehmen“, erklärt Andrea Schneider, AMS-Geschäftsstellenleiterin in Schwaz. Im Bezirk gebe es derzeit 584 Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, und im Vorjahr seien von ihnen auch 1563 Lehrlinge ausgebildet worden. Trotzdem herrsche auch im Bezirk Schwaz ein Fachkräftemangel und jetzt würden die geburtenschwachen Jahrgänge kommen.

Immer wieder würden aber auch AMS-Mitarbeiter an die Polytechnischen Schule kommen. Wie erfolgreich die Partnerschaft ist, zeigen die Zahlen. „In den vergangenen Jahren haben etwa 95 Prozent unserer Schüler eine Arbeit gefunden oder sind an eine weiterführende Schule gegangen“, erklärt Heiko Kromp, Direktor der Polytechnischen Schule Schwaz.

„Bei uns sind jene, die eine Lehre machen wollen, und jene, die noch etwas unschlüssig sind. Nicht der letzte Rest, wie es unlängst eine Schülerin ausdrückte“, sagt die stellvertretende Direktorin der Polytechnischen Schule Jenbach, Karin Thaler. Immerhin komm­e etwa ein Drittel der Schüler aus den besten Gruppen der Hauptschulen oder Neue­ Mittelschulen. „Jene, die Lehr­e mit Matura machen, denen steht die Welt offe­n“, resümiert Schneider.

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