Lage bei Fahrradbauer Mifa spitzt sich dramatisch zu

Sangerhausen (APA/dpa) - Die Lage beim krisengeschüttelten deutschen Fahrradbauer Mifa in Sangerhausen spitzt sich dramatisch zu. Nach derze...

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Sangerhausen (APA/dpa) - Die Lage beim krisengeschüttelten deutschen Fahrradbauer Mifa in Sangerhausen spitzt sich dramatisch zu. Nach derzeitiger Einschätzung war das Eigenkapital des Unternehmens bereits Ende Juni negativ, teilte das Unternehmen am Montag in einer Pflichtmitteilung mit. Das heißt, die Bilanz ist in einer Schieflage, das Unternehmen in einer existenziellen Krise.

Zu den Großaktionären des absatzstärksten deutschen Fahrradproduzenten, der rund 800 Mitarbeiter beschäftigt, gehört AWD-Gründer Carsten Maschmeyer.

In der Pflichtmitteilung gab das Unternehmen zudem entsprechend der gesetzlichen Vorschriften bekannt, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Eigenkapitals bereits eingetreten sei. Daher werde das Unternehmen unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen. Dies sieht das Aktienrecht vor.

Die Mitteldeutschen Fahrradwerke (Mifa) hatten im vergangenen Jahr mehr als 13 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet. Eine fehlerhafte Bilanzierung wurde bekannt.

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Großer Hoffnungsträger ist der indische Fahrradhersteller Hero Cycles, der einen Einstieg unter bestimmten Voraussetzungen angekündigt hatte. Bisher sei aber von Hero Cycles kein Geld geflossen, weil unter anderem die Anleihengläubiger noch einen angekündigten Forderungsverzicht beschließen müssen, erklärte ein Sprecher.


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