Heer trainiert im Zentralraum und Ostösterreich Luftraumüberwachung

Wien/Zeltweg (APA) - Das Bundesheer lässt seine Luftwaffe Mitte Oktober mit der Übung „Slow Mover Protection“ Fähigkeiten der Luftraumüberwa...

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Wien/Zeltweg (APA) - Das Bundesheer lässt seine Luftwaffe Mitte Oktober mit der Übung „Slow Mover Protection“ Fähigkeiten der Luftraumüberwachung trainieren: Geübt wird der Schutz von Transportluftfahrzeugen vom Start bis zur Landung. Vom 13. bis zum 17. Oktober nehmen u.a. vier Eurofighter und ein C-130 G-Hercules Transporter teil. Geflogen wird im Zentralraum, um den Fliegerhorst Zeltweg und in Ostösterreich.

Trainiert wird der Schutz von Transportluftfahrzeugen durch Luftfahrzeuge und Fliegerabwehrkräfte in den dazu erforderlichen Höhen- und Geschwindigkeitsbereichen, teilte das Militärkommando Steiermark am Montag mit. Ziel ist es, im Rahmen international angewendeter Verfahren für Transportflugzeuge einen durchgehenden Schutz vom Start bis zur Landung zu gewährleisten. Dabei erfolgen auch taktische An- und Abflugverfahren auf den Militärflugplatz Zeltweg. Der Übungsraum umfasst den obersteirischen Bezirk Murtal, den österreichischen Zentralraum und den Osten des österreichischen Luftraumes über der Oststeiermark und dem Burgenland.

Geflogen wird grundsätzlich täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstag (14.10.) sind Nachtflüge bis 22.00 Uhr möglich. Fliegen im Überschallbereich sowie eine Unterschreitung der Mindestflughöhen sind dabei nicht vorgesehen. Zum Einsatz kommen rund 150 Soldaten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppe mit je vier Eurofightern und Saab 105-Ö sowie zwei Schul- und Erdkampfflugzeuge Pilatus PC-7. Des weiteren nehmen eine Transportmaschine vom Typ „Hercules“ und ein Hubschrauber des Typs Alouette III teil. Dazu kommen übungsweise Fliegerabwehrkanonen und die leichten Mistral-Fliegerabwehrraketen.

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