US-Börsen zur Eröffnung einheitlich schwach

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Montag kurz nach Handelsbeginn mit Kursverlusten tendiert. Gegen 15.50 Uhr fiel der Dow Jones Indust...

  • Artikel
  • Diskussion

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Montag kurz nach Handelsbeginn mit Kursverlusten tendiert. Gegen 15.50 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 0,88 Prozent auf 16.962,85 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 0,83 Prozent auf 1.966,31 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gab 0,83 Prozent auf 4.474,64 Einheiten nach.

Als Belastungsfaktoren nannten Marktbeobachter die negativen Vorgaben aus Asien und Europa sowie eine gewisse Vorsicht vor der Bekanntgabe neuer US-Immobiliendaten. Sollten die Konjunkturzahlen stark ausfallen, könnte dies für die Märkte kurzfristig schwierig werden, weil dann eine schnelle Leitzinswende wahrscheinlicher sei, sagte ein Händler.

Bereits vor Handelsstart hatte das Handelsministerium mitgeteilt, dass die privaten Ausgaben der Verbraucher im August zum Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen sind. Bankvolkswirte hatten nur mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet. Die Einkommen der Verbraucher stiegen im August wie erwartet um 0,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,2 Prozent zugelegt hatten.

Zu den Aktien im Fokus zählten im Frühhandel Apple, die um 1,47 Prozent nachgaben. Die EU-Kommission hat „Zweifel“ an der Rechtmäßigkeit des Steuersparmodells des US-Technologiekonzerns in Irland bekräftigt. „Wir untersuchen Fälle von Staatshilfe, wenn wir Zweifel haben über die Befolgung der EU-Regeln für Staatshilfe“, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Montag in Brüssel.

Aktien von Civeo Corp. brachen um mehr als 42 Prozent ein, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, sich nicht in einen börsennotierten Immobilienfonds (REIT) umzuwandeln.

Hingegen kletterten DreamWorks gut 18 Prozent nach oben. Der japanische SoftBank-Konzern will mehreren Medien zufolge DreamWorks Animation kaufen. Das US-Unternehmen ist für Trickfilm-Erfolge wie „Shrek“ und „Madagascar“ bekannt. Ein Softbank-Sprecher nahm am Sonntag zu den Berichten in „The Hollywood Reporter“, „Variety“ und „Wall Street Journal“ nicht Stellung.

Mit einer Woche Verzögerung ist am Montag die Microsoft-Spielekonsole Xbox in China in den Handel gegangen. In den großen Städten öffneten einige Geschäfte bereits in der Nacht zum Montag ihre Türen. Es ist die erste Spielekonsole eines ausländischen Herstellers, die nach 14 Jahren Verbot wieder offiziell verkauft wird. Aktien von Microsoft tendierten bis dato um ein Prozent leichter.

Der Ölkonzern ExxonMobil zieht sich einem Medienbericht zufolge angesichts der gegen Russland verhängten Sanktionen von einem Bohrprojekt in der Arktis zurück. Die Amerikaner hätten die Zusammenarbeit mit dem staatlichen russischen Ölriesen Rosneft in der Karasee ausgesetzt, berichtete die russische Tageszeitung „Kommersant“ am Montag ohne Quellenangabe. Die Aktien von Exxon-Mobil zeigten sich im Frühhandel um 1,56 Prozent schwächer.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA432 2014-09-29/16:03


Kommentieren