Rumänien verspricht Steuerausnahmen für Ölsonden im Schwarzen Meer

Bukarest (APA) - Die rumänische Finanzministerin Ioana Petrescu hat am Montag angekündigt, dass die Erdölsonden im Schwarzen Meer künftig vo...

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Bukarest (APA) - Die rumänische Finanzministerin Ioana Petrescu hat am Montag angekündigt, dass die Erdölsonden im Schwarzen Meer künftig von der sogenannten „Pfostensteuer“, die seit Jahresanfang für „Spezialbauten“ eingehoben wird, ausgenommen sind.

Die wichtigsten Nutznießer dieser Steuererleichterung sind neben der OMV-Tochter Petrom die Unternehmen ExxonMobil, Lukoil und Sterling, die im Schwarzen Meer Off-Shore-Plattformen betreiben.

Ab 2015 soll die „Pfostensteuer“, die unter anderem für Schwimmbäder, Parkplätze, Rauchfänge und Schlote, Schleusen und Staudämme sowie alle Arten von Masten gilt und 1,5 Prozent des Wertes der Spezialbauten beträgt, auf 1 Prozent herabgesetzt werden.

Die „Pfostensteuer“ hat in Rumänien vor und nach ihrer Einführung heftige Diskussionen ausgelöst - sie bedeutete für große Energieunternehmen wie beispielsweise die staatliche „Nuclearelectrica“ Gewinneinbußen von 69 Prozent im ersten Halbjahr. Die Regierung schätzt die zusätzlichen Budgeteinnahmen aus dieser Steuer heuer auf über 1,5 Mrd. Lei (etwa 340,7 Mio. Euro).

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~ ISIN ROSNPPACNOR9 ~ APA444 2014-09-29/16:22


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