Budget: Schuldenquote 3 - Staatseinnahmen stiegen 2013 um 3,3 Prozent

Wien (APA) - Die Staatseinnahmen betrugen laut den aktualisierten Daten der Statistik Austria im Jahr 2013 159,6 Mrd. Euro. Gegenüber 2012 b...

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Wien (APA) - Die Staatseinnahmen betrugen laut den aktualisierten Daten der Statistik Austria im Jahr 2013 159,6 Mrd. Euro. Gegenüber 2012 bedeutet dies einen Anstieg um 5,1 Mrd. Euro bzw. 3,3 Prozent. Die Staatsausgaben stiegen um nur 1,6 Prozent bzw. 2,6 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr an und lagen bei 164,3 Mrd. Euro.

87 Prozent der Staatseinnahmen stammten aus Steuern und Sozialbeiträgen. In Summe machte dieser Posten 2013 139,6 Mrd. Euro aus (ein Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber 2012). Die Einnahmen aus Produktions- und Importabgaben (u.a. MwSt.) stiegen um 1,3 Prozent, jene aus Einkommens- und Vermögenssteuern um 4,6 Prozent. Die Abgeltungssteuer aus dem Steuerabkommen mit der Schweiz brachte Mehreinnahmen von 717,1 Mio. Euro.

Bei den Staatsausgaben entfielen rund 45 Prozent auf Sozialausgaben - mit 74,2 Mrd. Euro eine Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber 2012. Mit einigem Abstand folgten dann der Personalaufwand mit 34,2 Mrd. Euro (Anteil 21 Prozent) und der Sachaufwand mit 22,2 Mrd. Euro (14 Prozent). Die Förderungen machten rund elf Prozent der Staatsausgaben aus.

Aufgeschlüsselt nach Gebietskörperschaften konnte vor allem der Bund sein Defizit stark reduzieren - und zwar von 6,8 auf 4,4 Mrd. Euro. Die Bundesländer (ohne Wien) wiesen 2013 ein Defizit von 0,6 Mrd. Euro auf (2012: 0,8), die Gemeinden inkl. Wien wie im Jahr 2012 eines von 200 Mio. Euro. Gleich blieb auch der Überschuss der Sozialversicherungsträger in Höhe von 500 Mio. Euro.

Am Gesamt-Schuldenstand von 262 Mrd. Euro hatte der Bund einen Anteil von 226,6 Mrd. Euro (2012: 223,4 Mrd.). Die Bundesländer ohne Wien reduzierten ihren Schuldenstand leicht von 21,8 auf 20,8 Mrd. Euro, die Gemeinden inkl. Wien wiesen einen leichten Anstieg von 12,3 Mrd. auf 12,9 Mrd. Euro auf. Bei den Sozialversicherungsträgern blieb der Schuldenstand mit 1,7 Mrd. Euro konstant.


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