Hahn - Von der EU-Erweiterung bis zum Bankrott

Brüssel (APA) - Obwohl es in den nächsten fünf Jahren keine neuen EU-Länder geben werde, sollten sich die Mitgliedstaaten „gemeinsam mit der...

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Brüssel (APA) - Obwohl es in den nächsten fünf Jahren keine neuen EU-Länder geben werde, sollten sich die Mitgliedstaaten „gemeinsam mit der eigenen Bevölkerung positiv vorbereiten, dass sich die Europäische Union weiter vergrößert“, erklärte der künftige Kommissar für Nachbarschaftspolitik Johannes Hahn (ÖVP) im Rahmen des Hearings im Europaparlament Dienstagnachmittag in Brüssel.

Jedenfalls „können wir Europäer wirklich stolz sein. Wenn eine Unternehmensgruppe so wachsen würde, wie wir in so kurzer Zeit gewachsen sind, müsste man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das schief geht. Vor 20 Jahren waren wir 12, heute 28. Wenn ich das auf wirtschaftliche Gegebenheiten umlege, wäre das eine sichere Vorhersage für einen Bankrott“, sagte Hahn.

Die EU habe es „ehrlich gesagt gemanagt und zusammengebracht. Im Großen und Ganzen da und dort ein bisserl holprig, aber im Wesentlichen funktioniert es. Die Erweiterungsleistung sollte uns stolz und selbstbewusst machen“. Dies gelte auch im Hinblick darauf, dass „wir imstande sein werden, die nächste Erweiterung zu inkorporieren, um das Wort verdauen zu vermeiden“.

Zu Island merkte Hahn an, „man soll über die Brücke gehen, wenn man dort ist“. Sollten die Isländer ihre Meinung ändern, „werden wir sehen, wie schnell wir zurande kommen.

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