Schweizer Industrie erwartet schlechteres Geschäft

Zürich (APA/sda) - Die Zuversicht in der Schweizer Industrie schwindet weiter. Nachdem die Unternehmen bereits im August ihre Lagerbestände ...

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Zürich (APA/sda) - Die Zuversicht in der Schweizer Industrie schwindet weiter. Nachdem die Unternehmen bereits im August ihre Lagerbestände reduziert haben, haben sie im September auch Personal abgebaut. Beides deutet darauf hin, dass die Industrie mit einem Rückgang der Aufträge rechnet.

Der Einkaufsmangerindex der Schweizer Industrie (PMI) ist im September um 2,5 auf 50,4 Punkte gefallen. Gemäß Credit Suisse, die den PMI zusammen mit dem Einkäuferverband Procure.ch erstellt, liegt der Index damit nur noch knapp oberhalb der Marke, die ein Wachstum der Schweizer Industrie anzeigt.

Den Index nach unten gedrückt haben die Entwicklungen beim Personal- und dem Auftragsbestand sowie beim Einkaufslager. So haben die Unternehmen im letzten Monat deutlich weniger Vorprodukte eingekauft als im August. Sie haben zudem Personal abgebaut und melden dünnere Auftragsbücher.

Dies deutet laut Credit Suisse auf eine künftige Abkühlung der Industriekonjunktur hin. Zurzeit läuft die Produktion in den Unternehmen jedoch noch auf Hochtouren. Dieser Teilindex ist auch im September gestiegen, ebenso wie derjenige für die Lieferfristen, welcher eine Indikator für die Kapazitätsauslastung ist.

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