Erneute Panne: Bewaffneter fuhr mit Obama im Lift

Der bereits dreifach wegen Körperverletzung verurteilte Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma war nicht von der Leibwache des Präsidenten kontrolliert worden.

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Washington - Laut einem Bericht der „Washington Post“ wurde während eines Besuchs von Barack Obama bei der Seuchenbehörde CDC in Atlanta ein Mann mit einer Waffe zum US-Präsidenten in einen Aufzug gelassen. Der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma ist bereits dreimal wegen Angriffen und Körperverletzung verurteilt worden.

Seine Fahrt mit Obama im Aufzug war ein Verstoß gegen Sicherheitsprotokolle des Secret Service, berichtet das Blatt. Die Agenten hätten zudem nicht gewusst, dass er während seiner Begegnung mit Obama bewaffnet war.

Eindringling ins Weiße Haus drohen 16 Jahre Haft

Durch die erneute gravierende Sicherheitspanne gerät der Secret Service zunehmend unter Bedrängnis. Erst am 19. September war ein mit einem Messer bewaffneter Irak-Veteran über den Zaun des Weißen Hauses geklettert und weit bis ins Haupthaus vorgedrungen.

Der 42-jährige Omar Gonzales muss sich nun dafür vor Gericht verantworten. Ihm drohen nach Angaben des Justizministeriums höchstens 16 Jahre Haft. (tt.com, APA/dpa)

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