Aktivisten: 18 Tote bei Doppelanschlag in Homs

Damaskus/Homs (APA/AFP) - Bei zwei Anschlägen in der von der syrischen Regierung kontrollierten Stadt Homs sind Aktivisten zufolge mindesten...

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Damaskus/Homs (APA/AFP) - Bei zwei Anschlägen in der von der syrischen Regierung kontrollierten Stadt Homs sind Aktivisten zufolge mindestens 18 Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Zwei Autobomben seien am Mittwoch explodiert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Das Staatsfernsehen berichtete von „Terror-Explosionen“ nahe einer Schule und nahe eines Krankenhauses, bei denen Menschen getötet und verletzt worden seien, nannte zunächst aber keine Opferzahlen. „Unter den Toten sind Kinder“, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die Anschläge wurden im Viertel Akrameh verübt. Dort leben überwiegend Alawiten, eine schiitische Glaubensgemeinschaft, der auch Machthaber Bashar al-Assad angehört. Rahmans Angaben zufolge könnte die Zahl der Toten deutlich steigen, da die Bergung der Leichen andauere und viele Menschen sehr schwer verletzt worden seien. Die Angaben der oppositionsnahen Beobachtungsstelle konnten von unabhängiger Seite zunächst nicht bestätigt werden.

Die Stadt Homs in Zentralsyrien wurde nach dem Beginn des Bürgerkriegs vor mehr als drei Jahren zu einer Hochburg der Rebellen. Nach erbitterten Kämpfen nahmen Assads Truppen die Stadt im Mai dieses Jahres ein.

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