„Größtes Schaufenster Tirols“: Die Herbstmesse ist eröffnet

Die 82. Innsbrucker Herbstmesse mit rund 450 Ausstellern auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern ist am Mittwoch offiziell eröffnet worden. Bis Sonntag werden mehr als 50.000 Besucher erwartet.

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Innsbruck - Zwei Schläge brauchte der Söldener Bürgermeister und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, bis das speziell gebraute Herbstmesse-Bier sprudelte. Mit dem Bieranstich war die 82. Innsbrucker Herbstmesse heute kurz vor 11 Uhr vormittags offiziell eröffnet. Bis Sonntag, 5. Oktober, werden am Innsbrucker Messegelände mehr als 50.000 Besucher erwartet, 450 Aussteller präsentieren auf 40.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Neuheiten. Als besondere Schwerpunkte locken auch heuer wieder die Design- und Erfindermesse, die Bäder-Sonderschau „Aqua Life“, die Einrichtungs-Ecke „Wohnlust“ sowie die Mode-Styling-Beauty-Halle.

Bei der Eröffnung hob Messedirektor Christian Mayerhofer das „Familien-und Gemeinschaftserlebnis“ des Messebesuchs hervor. In den vergangenen Jahren seien auch immer mehr Besucher aus den benachbarten Bundesländern Bayern, Südtirol und Salzburg zur Messe nach Innsbruck angereist.

Auch Wirtschaftskammer- und Messepräsident Jürgen Bodenseer lobte das „größte Schaufenster Tirols“. Der Besuch sei „echt anstatt im Cyberspace“, man könne real kommunizieren, anstatt im Web anonym auf den „Like-it-Knopf“ zu drücken. Bodenseer sprach sich erneut für den „Brückenschlag zwischen der Schlick und der Axamer Lizum“ aus und forderte für die Wirtschaft einen Bürokratieabbau: „Wir brauchen keine neuen Kontrollen, wir brauchen keine neuen Steuern und keine neuen Verordnungen, wir wollen einfach etwas unternehmen dürfen“.

Um gerade in Zeiten der schwächelnden Konjunktur die Wirtschaft anzukurbeln, schlug Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf einen „richtigen Investitionsfreibetrag“, begrenzt auf zwei Jahre, vor. Die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer appellierte angesichts der vielen Krisenherde weltweit an das soziale Gewissen und kündigte an, dass Innsbruck bei der Unterbringung von Flüchtlingen als Vorbild vorangehen wolle. Im ehemaligen Heim am Hofgarten könnten schon bald rund 100 Asylwerber eine vorübergehende Heimat finden. (bea)

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