Bericht: IS-Jihadisten enthaupteten öffentlich zehn Menschen

Zur Einschüchterung der Bevölkerung in Syrien hat die Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) nach Angaben einer oppositionsnahen Beobachte...

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Zur Einschüchterung der Bevölkerung in Syrien hat die Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) nach Angaben einer oppositionsnahen Beobachtergruppe zehn Menschen enthauptet. Unter den Toten seien fünf kurdische Kämpfer und vier arabische Rebellen, teilte die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Zudem sei ein kurdischer Zivilist hingerichtet worden.

Die sieben Männer und drei Frauen seien am Dienstag rund 14 Kilometer westlich der belagerten Kurdenstadt Kobane (auch Kobani, arabisch: Ain Al-Arab) im Norden des Landes getötet worden. „Ich weiß nicht, warum sie festgenommen und enthauptet wurden“, erklärte der Vorsitzende der Beobachterstelle, Rami Abdulrahman. Mit den meist öffentlich vollstreckten Hinrichtungen wolle die IS-Führung aber in der Regel Gegner und Zivilbevölkerung einschüchtern, um den Widerstand gegen ihre Herrschaft zu schwächen. „Sie wollen die Leuten einschüchtern.“

Die in Großbritannien ansässige Beobachterstelle steht den gemäßigten Rebellen in Syrien nahe. Bei ihren Angaben stützt sie sich auf ein Netzwerk von Informanten in dem Bürgerkriegsland. Die Angaben zu den Enthauptungen konnten zunächst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden.

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