Mehrere Schulen in USA wegen Bombendrohungen geräumt

Monroe (APA/dpa) - Die durch eine Schießerei mit 26 Toten bekannt gewordene Sandy-Hook-Volksschule in den USA ist am Mittwoch wegen einer Bo...

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Monroe (APA/dpa) - Die durch eine Schießerei mit 26 Toten bekannt gewordene Sandy-Hook-Volksschule in den USA ist am Mittwoch wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Nach einem Drohanruf seien die Schüler in eine benachbarte Schule gebracht worden, berichtete die Zeitung „Hartford Courant“. Die Polizei habe bei einer Suche aber keinerlei Sprengstoff entdeckt.

Die Schule war im Dezember 2012 in die Schlagzeilen geraten, nachdem ein Schütze 20 Schüler und sechs Lehrer tötete. Weil das Gebäude in Newtown mittlerweile abgerissen wurde und neu gebaut werden soll, weichen die Schüler derzeit auf ein Gebäude im nahe gelegenen Monroe im US-Staat Connecticut aus.

Wegen Bombendrohungen wurden am Mittwoch zudem zwei High Schools in Bedford im Staat Massachusetts und im gleichnamigen Bedford in New Hampshire evakuiert, berichteten US-Medien. Die Drohungen seien per E-Mail an die beiden Schuldirektoren geschickt worden. Zunächst war unklar, ob ein Zusammenhang bestand. Auch an diesen Schulen habe die Polizei keinerlei Sprengsätze oder verdächtige Gegenstände gefunden, hieß es. Diese beiden Schulen liegen eine knappe Autostunde voneinander entfernt. Der Unterricht sollte am Donnerstag fortgesetzt werden.


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