Ebola - Gouverneur: Patient in Texas hatte Kontakt zu Kindern

Washington/Freetown/Conakry (APA/AFP) - Der Ebola-Patient im US-Bundesstaat Texas hat nach Behördenangaben Kontakt zu Kindern im schulpflich...

  • Artikel
  • Diskussion

Washington/Freetown/Conakry (APA/AFP) - Der Ebola-Patient im US-Bundesstaat Texas hat nach Behördenangaben Kontakt zu Kindern im schulpflichtigen Alter gehabt, bevor bei ihm die ansteckende Krankheit diagnostiziert wurde. Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, sagte am Mittwoch, Experten untersuchten die Kinder zu Hause auf mögliche Anzeichen für eine Ebola-Erkrankung.

Der texanische Gesundheitsbeamte Mark Lester teilte unterdessen mit, der Patient habe bereits am vergangenen Freitag eine Klinik aufgesucht und dabei über Ebola-ähnliche Symptome geklagt sowie seine Reise nach Afrika erwähnt. Der Mann sei aber wieder nach Hause geschickt worden, weil eine Krankenschwester diese Informationen nicht weitergegeben habe.

Erst als der Patient zwei Tage später im Rettungsauto in ein Krankenhaus in Dallas eingeliefert wurde, stellten ihn die Ärzte unter Quarantäne. Zwei Labors bestätigten, dass er das Ebola-Virus in sich trägt. Der Mann hatte sich im westafrikanischen Liberia mit der Krankheit angesteckt. Nach Angaben der Klinik ist der Gesundheitszustand des Mannes ernst.

Der Seuche sind nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahresbeginn bereits mehr als 3300 Menschen in Westafrika zum Opfer gefallen, allein in Liberia starben fast 2000 Menschen. Da es keine Medikamente, sondern nur die Möglichkeit zur Linderung der Beschwerden gibt, verläuft die Krankheit sehr häufig tödlich.

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren