Was macht ein Startup-Inkubator wie Rocket Internet?

Berlin (APA/dpa) - Rocket Internet hat sich darauf spezialisiert, neue Unternehmen zu gründen und großzumachen. In der Sprache der Startup-W...

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Berlin (APA/dpa) - Rocket Internet hat sich darauf spezialisiert, neue Unternehmen zu gründen und großzumachen. In der Sprache der Startup-Welt nennt man das Modell einen „Inkubator“, also wörtlich „Brutkasten“. Neue Firmen werden bei Rocket praktisch am Fließband ausgebrütet.

Mit den Wissen der Gründer-Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer sowie ihrer Manager werden die Startups besonders schnell hochgezogen, teilweise steht ein neues Unternehmen innerhalb weniger Monate.

Der Unterschied zu klassischen Investoren ist, dass Rocket nicht nur als Geldgeber fungiert, sondern die Jungunternehmen mit aufbaut und aggressiv expandiert. „Wir bringen Firmen auf mehr als 100 Märkte und zielen dann darauf, sie zur Nummer eins zu machen“, heißt es auf der Firmenwebsite. Ein Vorwurf aus dem Silicon Valley lautet, Rocket kopiere am laufenden Band Ideen aus der US-Internetbranche.

Startup-Schmieden unterhalten auch etablierte Unternehmen wie die Deutsche Telekom oder Microsoft, die sich damit Zugang zu frischen Ideen verschaffen wollen. Daneben gibt es Programme wie das amerikanische Y Combinator, bei denen vielversprechende Startups mit einer Anschub-Finanzierung versorgt und drei Monate lang intensiv beraten werden. Am Ende stellen sie ihre Idee Investoren von außen vor und wollen damit weitere Finanzierung anlocken.

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