Erzeugerpreise in EU und Eurozone gingen auch im August zurück

Luxemburg (APA) - Die Erzeugerpreise in der EU und in der Eurozone sind im August gegenüber dem Vormonat weiter zurückgegangen. Nach einem M...

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Luxemburg (APA) - Die Erzeugerpreise in der EU und in der Eurozone sind im August gegenüber dem Vormonat weiter zurückgegangen. Nach einem Minus im Juli gab es auch im August einen Abwärtstrend von jeweils 0,1 Prozent für die EU und die Währungsunion. In Österreichs sanken die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent.

Ausschlaggebend für die Entwicklung in der EU und der Eurozone ist vor allem ein Rückgang von 0,4 Prozent im Energiesektor.

Die stärksten Rückgänge der Erzeugerpreise der Industrie verzeichneten Dänemark (minus 0,7 Prozent), Kroatien (minus 0,6 Prozent), Estland (minus 0,5 Prozent) und die Slowakei (minus 0,4 Prozent). Danach folgen Österreich, Belgien, Frankreich und Großbritannien (je minus 0,3 Prozent), Irland, Litauen und Niederlande (je minus 0,2), Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Spanien, Portugal und Rumänien (je minus 0,1).

Höhere Preise gab es in nur fünf EU-Staaten. Die größten Anstiege meldeten Schweden (plus 0,3 Prozent) und Ungarn (plus 0,2). Danach kommen Lettland, Polen und Zypern (je plus 0,1).

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Unverändert blieben die Preise in Finnland, Italien, Malta, Slowenien und Tschechien. Keine Zahlen lagen aus Luxemburg vor.

Im laufenden Jahr sind die monatlichen Erzeugerpreise (immer verglichen mit dem jeweiligen Vormonat) kontinuierlich sowohl in der EU als auch in der Eurozone von Jänner bis Mai gesunken. Im Juni gab es eine Trendumkehr mit einem leichten Plus in beiden Gebieten, der Juli und der August brachten nun wieder Preisrückgänge.


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