Wienwert 2 - Unternehmen beruft, verzichtet aber auf Werbespruch

Wien (APA) - Wienwert legt Berufung gegen das Urteil des Handelsgerichts Wien ein, wonach sie für ihre Anleihe nicht damit werben dürfe, das...

  • Artikel
  • Diskussion

Wien (APA) - Wienwert legt Berufung gegen das Urteil des Handelsgerichts Wien ein, wonach sie für ihre Anleihe nicht damit werben dürfe, dass es eine „Absicherung durch das Grundbuch“ gebe. „Um nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen“ verzichtet das Unternehmen aber vorerst in der Radiowerbung auf die beanstandeten Formulierungen, heißt es in einer Firmenaussendung.

Vor dem HG Wien habe man nicht klären können, was in der Werbung erlaubt ist und was nicht. „Um hier zu einer Klarheit zu kommen, werden wir gegen das Urteil des Handelsgerichts in Berufung gehen“, teilte Wienwert-Vorstand Wolfgang Sedelmayer in der Aussendung mit.

Grundsätzlich biete Wienwert seinen Investoren eine Absicherung, „die weit über das hinausgeht, was andere Anleihe-Emittenten ihren Anlegern als Sicherheit anbieten“ meint Sedelmayer. Ein Treuhänder kontrolliere, dass die Anlegergelder ausschließlich in konkrete Immobilienprojekte investiert werden. Dieser Treuhänder werde als Anwalt und Stellvertreter der Anleger auch ins Grundbuch eingetragen. Das entspreche den Bestimmungen des Kuratorengesetzes.

„Wir sind nach wie vor der ehrlichen Überzeugung, dass die Zeichner von Wienwert-Anleihen durch die Eintragung des Treuhänders ins Grundbuch um ein Vielfaches besser abgesichert sind als die Zeichner der meisten Anleihe-Emissionen. Mit diesem Vorteil wollen wir auch weiterhin werben dürfen“, schreibt Sedelmayer.

~ WEB http://www.konsument.at ~ APA331 2014-10-02/13:48


Kommentieren