Olympia: Nur zwei Bewerber, aber keine Neuausschreibung für 2022

Lausanne (APA/dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hat Oslos Verzicht auf eine Olympia-Kandidatur bedauert, ein neues Bewerbungsverfahren für di...

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Lausanne (APA/dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hat Oslos Verzicht auf eine Olympia-Kandidatur bedauert, ein neues Bewerbungsverfahren für die Winterspiele 2022 aber ausgeschlossen. Das Internationale Olympische Komitee werde nicht mitten im Rennen seine Regeln ändern, erklärte der Deutsche am Donnerstag und nannte den Rückzug der Norweger eine politisch motivierte Entscheidung einer Minderheitskoalitionsregierung.

„Es tut mir leid für den Sport in Norwegen und die Athleten, die eine großartige Gelegenheit verpasst haben, Olympische Spiele in ihrer Heimat zu zelebrieren“, sagte Bach der Nachrichtenagentur dpa. Nach Oslos Ausscheiden bleiben bei der Vergabe am 31. Juli 2015 von einst neun Interessenten nur noch Peking und das kasachische Almaty als Bewerber für 2022 übrig. Von einer Krise für das olympische Winter-Spektakel wollte Bach nichts wissen. „Das Hochglanzprodukt Winterspiele ist nach wie vor ein Hochglanzprodukt, wahrscheinlich mehr denn je“, sagte der IOC-Chef.

Die angedachten Reformen der olympischen Agenda 2020, die Anfang Dezember verabschiedet werden sollen, würden Lösungen anbieten, wie die Kosten für die Durchführung von Spielen und die Bewerbung reduziert werden können. 2018 finden die Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea statt. Die Sommerspiele 2020 wurden nach Tokio vergeben. Almaty oder Peking würden einen olympischen Gastgeber-Hattrick Asiens komplett machen.

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