Kitzbühel surft auf Erfolgswelle

Die Wacker Amateure feierten den zweiten Heimsieg der Saison. Kitzbühel gewann auch das Aufsteigerduell. Kufstein holte einen Heim-Punkt.

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Innsbruck –Endlich wieder ein Heimsieg. Im siebten Versuch schafften die Wacker Amateure gestern mit dem 1:0 gegen St. Johann den zweiten Heimsieg der Saison.

Das Goldtor gelang dem insgesamt sehr spielfreudigen Rami Tekir. Dabei hatte der 17-Jährige zuletzt angeschlagen zwei Spiele pausieren müssen. „Die Pause hat ihm gutgetan, das hat man gesehen“, freute sich Trainer Thomas Grumser mit seiner Nummer 19. Auch Flo Rieder und Profi-Leihgabe Rene Renner („Er war vor allem in der zweiten Halbzeit kaum zu halten“) holten sich vom Coach ein Sonderlob ab. Besondere Freude machte Grumser das Defensivverhalten bei Standardsituationen. „Wir haben gewusst, dass ihr Spiel darauf aufgebaut ist und haben gut verteidigt.“ Nur einmal in der ersten Halbzeit musste Kevin Nitzlnader auf der Linie retten.

Auch Kitzbühel durfte gestern erneut jubeln: Im Aufsteigerduell in Bizau feierten die Tiroler einen hochverdienten 3:1-(1:0)-Sieg und festigten ihren Platz im oberen Tabellenfeld. Kitzbühel-Trainer Alexander Markl kam besonders nach der ersten Halbzeit aus dem Schwärmen kaum heraus: „Das war wirklich ganz stark.“ Dabei lobte er auch seinen Neuzugang Armin Hobel. „Das vierte Spiel mit ihm und dann gleich der vierte Sieg.“ Und trotz aller Freude über die drei Punkte musste Kitzbühel auch eine Schrecksekunde hinnehmen: Knapp vor dem Pausenpfiff brach Franck Matondo mit einem Schwächeanfall zusammen. Er erholte sich aber bis zum Ende der Partie so weit, dass er die Heimfahrt mit der Mannschaft antreten konnte.

In einer schwachen Partie kam Kufstein hingegen zuhause gegen den FC Höchst nur zu einem 0:0. Die Hausherren trafen zweimal die Latte, im Gegenzug musste Schlichenmaier aber auch zweimal auf der Linie retten. (t.w., hepe)

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