Eurofighter musste in Innsbruck 2: Im Rahmen von „Abfangszenario“

Wien/Innsbruck (APA) - Die Notlandung des Eurofighters in Innsbruck ist im Rahmen eines „Abfangszenarios“ passiert. „Der Pilot ist zu einer ...

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Wien/Innsbruck (APA) - Die Notlandung des Eurofighters in Innsbruck ist im Rahmen eines „Abfangszenarios“ passiert. „Der Pilot ist zu einer Routinekontrolle geflogen“, erklärte Heeressprecher Michael Bauer der APA. Dafür sei der Eurofighter zu einem Überschall-Flug gestartet.

Im Zuge dessen sei das Warnsignal aufgeleuchtet, und der Pilot habe das Notverfahren eingeleitet, sagte Bauer: „Zunächst hat er das eine Triebwerk abgeschaltet, und dann ist er den Innsbrucker Flughafen angeflogen“. Der Eurofighter sei „routinemäßig“ gelandet, betonte Bauer. Im vergangenen Jahr seien für derartige Fälle alle zivilen Flughäfen in Österreich angeflogen und entsprechende Landemanöver geübt worden.

Die Maschine steht laut Bauer derzeit am Innsbrucker Flughafen. Techniker des Heeres seien auf dem Weg dorthin. Wann mit den ersten Ergebnissen der Untersuchung zu rechnen sei, war vorerst unklar.

Die beiden explosionsartigen Geräusche, die in der Tiroler Landeshauptstadt zu hören waren, stammten laut dem Heeressprecher von dem Überschallflug. Im Stadtgebiet sei sogar eine Schaufensterscheibe zu Bruch gegangen, berichtete ein Tiroler Versicherungsunternehmen.

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Für den grünen Sicherheitssprecher Peter Pilz ist der Eurofighter-Notfall in Innsbruck „der letzte Beweis, dass das System Eurofighter in Österreich nicht mehr betrieben werden kann“. Er bereite „zum Systemzusammenbruch Eurofighter“ die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrates vor, kündigte der Abgeordnete in einer Aussendung an.


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