Ukraine-Krise - Juschtschenko für Blauhelme an der Grenze zu Russland

Wien (APA) - Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko fordert die Stationierung von UNO-Blauhelmen zur Kontrolle der Grenze zwische...

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Wien (APA) - Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko fordert die Stationierung von UNO-Blauhelmen zur Kontrolle der Grenze zwischen der Ukraine und Russland, um damit den Nachschub für die ostukrainischen Rebellen zu unterbrechen. „Damit wären 80 Prozent der Voraussetzungen für erfolgreiche Verhandlungen mit Russland geschaffen“, sagte Juschtschenko Donnerstagabend in einem Interview in der ZiB2.

Juschtschenko glaubt, dass Russland die Folgen der vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen in zehn Monaten spüren wird. Die russische Wirtschaft wachse jetzt schon mit nur 0,7 Prozent, was für ein Öl und Gas produzierendes Land sehr wenig sei.

Der Ex-Präsident sieht derzeit „keine Perspektive für einen friedensschaffenden Prozess“ mit Moskau. Russland stehe „außerhalb des Verhandlungsprozesses“. Verhandlungen, die zur territorialen Integrität der Ukraine führten, würden „den politischen Bankrott“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin einleiten, glaubt Juschtschenko.


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