Umfragen: Amtsinhaberin Rousseff gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien

Rio de Janeiro (APA/dpa/Reuters) - Drei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien liegt Amtsinhaberin Dilma Rousseff in Umfragen deutli...

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Rio de Janeiro (APA/dpa/Reuters) - Drei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien liegt Amtsinhaberin Dilma Rousseff in Umfragen deutlich vorn. Um eine Stichwahl kommt sie aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht herum. Völlig offen ist, wer die seit 1. Jänner 2011 regierende Präsidentin in der zweiten Runde am 26. Oktober herausfordert.

Ex- Umweltministerin Marina Silva von der Sozialistischen Partei liefert sich ein knappes Rennen mit Ex-Gouverneur Aecio Neves, der für die eher im Mitte-Rechts-Spektrum stehenden Sozialdemokraten antritt.

Nach der Umfrage des Datafolha-Institutes von Freitag kann die der links-zentristischen Arbeiterpartei (PT) angehörende Rousseff am Sonntag mit 40 Prozent der Stimmen rechnen. Silva käme auf 24 Prozent und Neves auf 21 Prozent. Für einen Sieg in der ersten Runde müsste Rousseff über 50 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen. Der zweitplatzierte Kandidat kommt in die Stichwahl. Das Institut IBOPE sah Rousseff bei 40 Prozent, Silva bei 24 und Neves bei 19 Prozent.

Auch für die zweite Runde sieht die Meinungsumfrage die linksgerichtete Präsidentin in einer klaren Favoritenrolle. Sie sagt ihr einen Vorsprung von sieben Prozent voraus.


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