Mindestens 36 Soldaten bei Gefechten in Libyen getötet

Um den Flughafen der ostlibyschen Stadt Benghazi liefert sich die Armee seit Wochen Gefechte mit radikal-islamischen Brigaden.

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Benghazi – Bei drei Autobombenanschlägen und darauffolgenden Kämpfen zwischen Aufständischen und der libyschen Armee in Benghazi sind am Donnerstag mindestens 36 Soldaten getötet worden. Dies geht aus einer aktuellen Bilanz des libyschen Militärs vom Freitag hervor. Anfangs war lediglich von sieben Toten bei zwei Anschlägen die Rede gewesen.

Ort der Kämpfe war demnach der Flughafen der ostlibyschen Hafenstadt, den islamistische Milizen seit Wochen zu erobern versuchen. In Benghazi liefert sich die Armee seit längerem Gefechte mit radikal-islamischen Brigaden, darunter der Ansar al-Sharia. Diese wird für den Anschlag auf das US-Konsulat im September 2012 verantwortlich gemacht, bei dem vier US-Bürger getötet wurden, darunter Botschafter Chris Stevens. (APA/AFP)

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