Asyl: 30 Pfarren stehen bereit, Straubkaserne wird angemietet

Vor dem heutigen Asylgipfel mit den Bürgermeistern im Landhaus werden weitere Quartiere immer konkreter. Die Haller Straubkaserne wird fix angemietet.

  • Artikel
  • Diskussion
Symbolfoto.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Innsbruck – Bis Jahresende wollen LH Günther Platter (VP) und Flüchtlingsreferentin LR Christine Baur (Grüne) Quartiere für rund 2200 Asylwerber bereitstellen, dafür fehlen noch 300 bis 400 Unterkünfte. Heute sollen mit den Bezirkshauptleuten, den Obmännern der Planungsverbände und Bürgermeistern die Weichen dafür gestellt werden. Platter wird zur Solidarität aufrufen und möchte vor allem die Bezirkshauptleute stärker einbinden. Ziel ist eine Unterbringungsquote von 100 Prozent, derzeit liegt sie bei rund 87 Prozent.

Mehr dazu:

Tiroler Gemeinden sollen 400 Asylquartiere bereitstellen: http://bit.ly/YVNqF8

Die Appelle in den vergangenen Wochen haben offenbar bereits Wirkung gezeigt. „Wir bekommen täglich Angebote und sind mittlerweile in der Situation, dass wir mit dem Prüfen der Unterkünfte nicht nachkommen. Wir bräuchten dringend mehr Personal“, sagt Sozial-LR Christine Baur. Eines ist für Baur bereits fix: Das Land wird die aufgelassene Haller Straubkaserne bis zum Frühjahr 2015 fix anmieten, vorübergehend sollen dort 90 Flüchtlinge untergebracht werden. „Die Besiedelung wird in den nächsten Wochen erfolgen“, kündigt Baur an.

Auch die Caritas vermeldet Erfolge bei der Herbergssuche. Laut Direktor Georg Schärmer haben bisher neun Pfarren konkrete Angebote gemeldet, „die wir uns jetzt ansehen werden“. Mehr als doppelt so viele wollen ebenfalls Quartiere bereitstellen, haben aber noch zusätzliche Informationen angefordert.

3 x Thermomix® TM6 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte